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Bundesliga: Kühbacher auf Titelkurs

Bundesliga: Kühbacherinnen auf Titelkurs

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So wie im Vorjahr wollen Regina Gilg und die Stockschützinnen des TSV Kühbach die Bundesligameisterschaft holen. Nach der Vorrunde in Deggendorf liegt das Quintett auf Kurs. Mit 18:2 Punkten führen die TSV-Schützinnen die Tabelle der Bundesliga Süd souverän an.
Bild:  Peter Andrä
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Zum Saisonabschluss überraschte Konditormeister Karl Schenkel (Dritter von links) zusammen mit dem TSV-Vorsitzenden Stefan Schneider (links) die erfolgreichen Kühbacher Eisstockschützinnen (von links) Lisa Seitz, Veronika Filgertshofer, Jessica Gamböck, Regina Gilg, Franziska Schwertfirm und Marianne Weigl.
Bild: Stadlmair

 

TSV-Frauen führen nach der Vorrunde der Bundesliga in Deggendorf souverän die Tabelle an.

Nur eine Woche nach ihrem unglücklichen zweiten Platz beim Europacup hatten die Kühbacher Eisstockschützinnen mit der Vorrunde der Bundesliga Süd erneut eine hohe Hürde zu meistern. Besonders gespannt war man, ob und wie sich die Enttäuschung des verpassten Europacuptriumphes in der nationalen Topliga bemerkbar machen würde.

So reisten Regina Gilg, Veronika Filgertshofer, Lisa Seitz, Marianne Weigl und Franziska Schwertfirm, die beim Europacup noch pausieren musste, mit einer Mischung aus Angriffslust und Frust ins niederbayerische Deggendorf. Allen Bedenken zum Trotz schien die TSV-Mannschaft bereits in der Anfangspartie die Erfolgsspur erwischt zu haben, obwohl sie gegen Ottenzell beim 13:11 an ihre Grenzen gehen musste. Dass dann doch nicht alles rund lief, offenbarte das zweite Spiel gegen Passau. Mit 10:20 gingen die Punkte klar verloren. Nun musste schnell gehandelt werden, zumal mit Untertraubenbach ein Mitfavorit auf Kühbach wartete. Entschlossen zwangen sie den Oberpfälzerinnen jetzt aber ihr Spiel auf und siegten nach spannenden sechs Kehren 14:8.

Damit war der Bann gebrochen. Jetzt setzte der TSV mit seinem variablen und treffsicheren Spiel die Gegnerinnen mächtig unter Druck. Die daraus resultierenden Fehler nutzen die Kühbacherinnen mit ihrer ganzen Routine aus und brachten die Punkte schon frühzeitig unter Dach und Fach. So mussten nacheinander Frauendorf (17:9), Gattering (22:0), Berching (3:19), Schondorf (27:0), Hartpenning (20:6), Penzing (21:5) und selbst Angstgegner Nürnberg (24:0) die Überlegenheit anerkennen. Mit der Tabellenführung und vier Punkten Vorsprung fahren Kühbachs Eisstockdamen nun zur Rückrunde am 12. und 13. Januar nach Waldkraiburg, um dort mit einem Platz unter den ersten Fünf die deutsche Meisterschafts-Endrunde zu realisieren und den Titel zu verteidigen. (aira)

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